Augenheilkunde
Was für alles Vorhergesagte gilt, muss auch hier seinen Platz finden: die konsequente, systematische Untersuchung. Mit der Stellung der richtigen Diagnose und dies so schnell wie möglich, wird es in vielen Fällen gelingen, das Augenlicht unseres Pferdes zu erhalten.
Eine Augenuntersuchung ermöglicht ...
- den optischen Zugang zu Teilen des Gefäßsystems (Netzhautgefäße, Choroidalgefäße) und des Sehnervs
- den Zugang zu den inneren Strukturen des Auges (Linse, Glaskörper u.a.)
- das Erhalten von Hinweisen auf Erkrankungen in der direkten "Nachbarschaft" des Auges - z.B. Schädelhöhlen, Maulhöhle und Ohr
- in vielen Fällen auch Rückschlüsse auf Erkrankungen des Gesamtorganismus
Leistungen in der Augenheilkunde – auch unter Einbeziehung spezialisierter Kliniken- sind u. a.:
- Augenuntersuchung mittels direkter, indirekter Ophthalmoskopie und Spaltlampenuntersuchung
- Glaukom- Diagnostik
- Ultraschall - Untersuchung zur Vermessung des Auges (Bulbus) und zur Beurteilung des inneren Auges bei getrübten Medien (Hornhauttrübungen, Linsentrübungen)
- Diagnostik Equine rezidivierende Uveitis (Mondblindheit, Periodische Augenentzündung)
- Konjunktivalabstrich für bakteriologische und zytologische Untersuchungen
- Konservative Glaukom-Therapie mittels Augentropfen
- Tränennasenkanalspülung und Einsetzen eines Katheters bei Verschluss (Atresie) der Öffnung